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Adventskalender 2016

Infos und Tipps rund um den Adventskalender 2016

Wenn der Advent beginnt, dann ist auch die Zeit für das tägliche Ritual des „Türchenöffnens“ gekommen. Mit Spannung wartet dann Klein (und Groß) auf die Überraschung, die das nächste Türchen im Adventskalender hinter sich verbirgt. Von süßen Schokopralinen über kleine Spielsachen bis hin zu Bildern und Geschichten, Adventskalender sind genauso bunt wie ihre Entstehungsgeschichten.

Die Entstehung der Adventskalender

Noch heute klingt so manchem Erwachsenen die Fragen im Ohr: „Wann ist denn endlich Weihnachten?“ Schon vor Jahrhunderten stellten Kinder ihren Eltern diese Frage, sodass sich diese so manche kreative Idee überlegten, um ihren Kindern die Wartezeit bis zum Heiligen Fest zu verkürzen.

So hängten in der Mitte des 19. Jahrhunderts protestantische Familien zum Beispiel 24 Bilder auf, anhand derer die Kinder die Vorweihnachtszeit anschaulich nachvollziehen konnten.

Andere Familien ließen ihre Kinder jeden neuen Tag einfach nur einen der insgesamt 24 Kreidestrichen an der Wand wegwischen, während in katholischen Gemeinden auch der Brauch üblich war an jedem Adventstag einen neuen Strohhalm in die Krippe zu legen.

Der erste selbst gebastelte Adventskalender stammt höchstwahrscheinlich aus dem Jahr 1851. Der Adventskalender mit 24 Türchen, den wir heute kennen, wurde hingegen erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebräuchlich.

Damals war es üblich, dass Kinder 24 bunte Bildchen ausschneiden und auf verschiedene Fenster kleben konnten. Ab 1920 wurde diese Form des selbst gebastelten Adventskalenders zugunsten der Version mit Türchen abgeändert. Hinter den Türchen verbargen sich bis in die 1950er fast ausschließlich Bildmotive, welche die Weihnachtsgeschichte nacherzählten.

Oftmals waren dies auch sehr aufwendig gestaltete und von handgemalte Bildchen, wie sie heute zum Beispiel noch im traditionellen Leipziger Adventskalender zu finden sind. Das große 24. Türchen verbarg in der Regel die bekannte Krippenszene im Stall zu Bethlehem. Erst mit der Massenproduktion Ende der 1950er wurden die Türchen auch mit Naschereien und Spielzeug befüllt.

Moderne Adventskalender 2016

Heutzutage gibt es eine bunte Vielfalt an Adventskalendern. Sie reicht vom herkömmlichen Schokoladenadventskalender über den Hausfassaden-Adventskalender bis hin zum Digitalen-Adventskalender. Seit einigen Jahren erfreuen sich auch die Jutesäckchen zum Selbstbefüllen großer Beliebtheit. Gerade Familien nutzen diese aus Skandinavien kommende Tradition, um ihren Kindern individuelle Geschenke zu machen.

Aber auch die so genannten begehbaren Adventskalender gewinnen immer mehr Anhänger. Dabei handelt es sich um einen aus Österreich, der Schweiz und Süddeutschland stammenden Brauch, bei welchem sich Gemeindemitglieder jeden Adventsabend vor einem anderen Haus treffen, um an einem eigens dekorierten und beleuchteten Fenster gemeinsam Andacht zu halten. Das 24. Fenster bildet in der Regel die örtliche Kirche.

 

 
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